Neue Fassung der Norm
Hörsamkeit in Räumen (DIN 18041)

Im Bereich der Raumakustik spielt die Norm DIN 18041 eine zentrale Rolle. Die erstmals im Jahr 1968 erschienene Norm „Hörsamkeit in kleinen bis mittelgroßen Räumen“ stand nach einer umfangreichen Überarbeitung in den Jahren 2000 bis 2004 erneut auf dem Prüfstand. Sie wurde nun an aktuelle Anforderungen und bautechnische sowie gesellschaftliche Entwicklungen angepasst. 

In dem neuen Norm-Entwurf (DIN 18041:2016-03) „Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“ werden Anwendungen in zwei Gruppen unterteilt. Die Unterscheidung bemisst sich nach der Hörsamkeit über bestimmte Entfernungen:

 

  1. mittlere und größere Entfernungen (Räume der Gruppe A) wie zum Beispiel Unterrichtsräume in Schulen, Gruppenräume in Kindertageseinrichtungen, Konferenzräume, Gerichts- und Ratssäle, Seminarräume, Hörsäle, Tagungsräume, Räume in Seniorentagesstätten, Sport- und Schwimmhallen

  2. und über geringe Entfernungen (Räume der Gruppe B) wie zum Beispiel Verkehrsflächen mit Aufenthaltsqualität, Speiseräume, Kantinen, Spielflure und Umkleiden in Schulen und Kindertageseinrichtungen, Ausstellungsräume, Eingangshallen, Schalterhallen, Büros.

Gegenüber DIN 18041:2004-05 wurden folgende Änderungen vorgenommen: Neben allgemeinen Anpassungen von Begrifflichkeiten und Anforderungen für Räume der Gruppe A wurden insbesondere die Empfehlungen für die Gruppe B komplett überarbeitet und neu gefasst. Ferner gibt es einen überarbeiteten Anhang A zum Nachweis raumakustischer Anforderungen sowie einen erweiterten Anhang B zu schalltechnischen Bedingungen für eine gute Raumakustik, die vor allem bauakustische Aspekte berücksichtigen.   

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