Maschinen, Stapler und Metallflächen erzeugen in Hallen einen Schallpegel, den Trapezblech, Beton und große Volumina ungebremst weitertragen. Der Hall macht dabei nicht nur die Arbeit lauter – er erschwert Zurufe, Warnsignale und jede Verständigung über Distanz. Unsere abgehängten Absorberflächen aus PET-Fiber nehmen einen erheblichen Teil dieser Schallenergie auf, bevor sie die Halle durchläuft. Ausgelegt nach Messung, gefertigt in Kempten in Großformaten bis 3000 mal 2000 Millimeter und montiert in Abstimmung mit Produktions- und Schichtplan. Auch Logistik- und Versandzonen mit hohem Verkehrsaufkommen profitieren von der Belegung.
Warum große Hallen besonders stark hallen – und wo der Hebel liegt
Hallen kombinieren drei ungünstige Eigenschaften. Großes Luftvolumen gibt dem Schall lange Laufwege, schallharte Hüllflächen aus Blech und Beton reflektieren nahezu verlustfrei, und die Vielzahl gleichzeitiger Quellen – Maschinen, Fördertechnik, Verkehr – speist den Raum ununterbrochen. Das Ergebnis ist ein diffuser Dauerpegel, der auch abseits der Maschinen kaum abfällt und in der Gefährdungsbeurteilung nach Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung regelmäßig auffällt. Der wirksamste Ansatz liegt an der Deckenebene, weil sie die größte zusammenhängende Reflexionsfläche stellt und für Absorber frei zugänglich ist. Abgehängte PET-Fiber-Flächen zwischen Beleuchtung, Kranbahnen und Lüftung nehmen den Schall bei jedem Durchgang auf und senken so den Summenpegel in der Fläche. Ergänzend belegen wir Wandzonen an Arbeitsplätzen mit hoher Aufenthaltsdauer. Die rechnerische Grundlage dieser Auslegung – von der Messung bis zur benötigten Absorptionsfläche – beschreibt unsere Seite Nachhallzeit reduzieren. Ergänzend zur Deckenebene prüfen wir, ob einzelne Quellen wie Druckluftstationen oder Fördertechnik durch nahe Absorberflächen oder Stellwände zusätzlich eingefasst werden können, bevor ihr Schall die gesamte Halle erreicht.
Hallenakustik verbessern im laufenden Betrieb – Material und Montage
Industrieumgebungen stellen eigene Anforderungen an Material und Ablauf. Das PET-Fiber ist feuchtigkeitsbeständig, faserabriebarm und staubunempfindlich – abgesaugt wird im Rahmen der üblichen Hallenreinigung. Mit rund 4000 Gramm pro Quadratmeter bringen die selbsttragenden Platten wenig Last in die Dachkonstruktion ein, was die statische Freigabe vereinfacht; die Abhängung erfolgt an vorhandenen Pfetten oder Tragprofilen nach Absprache mit Ihrem Gebäudeverantwortlichen. Brandschutzseitig ist das Material nach DIN 4102 in B1 eingestuft, die Nachweise gehen in Ihre Unterlagen ein. Montiert wird mit Hubarbeitsbühnen in Abschnitten, abgestimmt auf Schichtbetrieb und Logistikwege – Produktionsunterbrechungen sind in der Regel nicht erforderlich. Häufig beginnen Betriebe mit dem lautesten Hallenschiff oder der Zone mit den meisten Beschwerden und erweitern nach der Nachmessung. Für angrenzende Meister- und Sozialräume, in denen konzentriert gearbeitet wird, gelten die Ansätze aus dem Bürobereich, die wir unter Lärm im Büro reduzieren erläutern. Die Dokumentation je Bauabschnitt umfasst Positionen, Befestigungspunkte und Materialnachweise und lässt sich unverändert in Ihre Instandhaltungsunterlagen übernehmen.



















